Tierheim Langenberg
Tierheim Langenberg

   Die Geschichte unserer       Fine

Wir möchten Sie auf den nächsten Seiten über die Geschichte unserer kleinen Fine auf dem Laufenden halten.

 

Fine kam als Fundhund im Alter von etwa 3 Monaten Anfang Dezember 2015 zu uns ins Tierheim. Von Beginn an war sie auffällig im Verhalten, sie schien schlecht zu sehen und hielt den Kopf ständig schief.

Bei der Erstuntersuchung beim Tierarzt stand die Vermutung im

Raum, daß Fine unter einem Wasserkopf leidet.

Dies kann bei einem jungen Hund im Wachstum sehr schlimme Folgen haben, von Anfällen hin bis zum Tod.

 

Nach wenigen Tagen im Tierheim bei der morgendlichen Fütterung konnte Fine sich nicht auf den Beinen halten und fiel immer wieder um,

ihr Allgemeinzustand ließ Schlimmes befürchten.

Nach einem Anruf beim behandelnden Tierarzt packten wir Fine

auf dessen Rat ins Auto und fuhren mit ihr in die Tierklinik Leipzig.

Dort wurde eine Erstversorgung gemacht, um Fine zu stabilisieren,

und ein Termin für eine neurologische Untersuchung vereinbart.

Das durchgeführte MRT bei dieser Diagnoseuntersuchung

brachte die Gewißheit, daß Fine tatsächlich unter einem hochgradigen Wasserkopf leidet.

 

Aufgrund dessen, daß es sich bei Fine um einen noch sehr jungen,

agilen, freundlichen, aufgeschlossenen und vor allem lebens-

lustigen Hund handelt, haben wir zusammen mit der Tierklinik beraten

und beschlossen, bei Fine eine Shunt-Operation vornehmen

zu lassen, durch die das überschüssige Gehirnwasser abgeleitet

wird.

 

Die Aussichten, daß Fine danach ein normales, schmerz- und beschwerdefreies glückliches Hundeleben führen kann, und dies über viele Jahre, hat uns bei unserer Entscheidungsfindung geholfen und

bestärkt.

Die Operation wird Anfang/Mitte Februar stattfinden, wir werden

bemüht sein, interessierte Tierfreunde über Fine's  Fortschritte auf dem Laufenden zu halten.

 

Die Operation für Fine ist mit etwa 2.500,00 € auch für uns als Tierheim sehr schwer zu ermöglichen. Daher sind wir für Spenden, die speziell

für Fine's OP gedacht sind, sehr dankbar, jede Summe hilft.

 

 

     Fine's OP-Termin steht mittlerweile fest.

Sie wird am 10. Februar in die Uniklinik Leipzig gebracht,

am 11. Februar findet die Operation statt.

 

Daumen drücken!!!

 

Wir informieren weiter, sobald wir über den Erfolg der Operation

durch die Klinik informiert wurden!

 

Heute, am 09. Februar, ist das Ziel erreicht!

Die Operationskosten für Fine in Höhe von 2.500,00 € sind in voller Höhe aus Spenden bei uns eingegangen.

Für das Mitgefühl und die Anteilnahme am Geschick unserer Kleinen möchten wir uns von ganzem Herzen bei allen großzügigen Spendern herzlichst bedanken und versichern, daß wir weiterhin berichten, wie es

Finchen ergeht.

Eigentlich hätten wir heute, am 15.02.2016, Finchen wieder abholen

können. Am Wochenende war sie in der Tierklinik auf Normalstation

verlegt worden. Leider haben wir heute die Nachricht erhalten, daß Fine

am Sonntag nicht so gut drauf war, schlecht gegessen hat und

auch sehr ruhig war und etwas Temperatur hatte. Deshalb bleibt

Fine nun noch weiter unter Beobachtung in der Tierklinik.

Und so kommt nun alles zu einem glücklichen Ende...

16. Februar 2016

ein guter Tag, wir dürfen die Fine aus der Tierklinik Leipzig abholen.

Sie ist stabil, zeigt auch schon eine leichte Verbesserung

ihrer Krankheitssymptome.

Finchen kommt entgegengewackelt und freut sich, das Schwänzchen

wedelt. Mir wird es auch ein wenig traurig, sie so zu sehen,

mit abrasiertem Fell und Body. Aber sie hat nur zwei winzig kleine

Wunden, die sehen gut aus und heilen gut. Sie trägt noch

einen Body, um etwas geschützt zu sein. Einen Milchzahn

hat sie mittlerweile verloren, und auch etwas von ihrer wilden

Art. Ist beides nicht schlecht für das Finchen, sie muß eh die nächsten

zwei Wochen ruhig gehalten werden und soll nicht toben

und springen und spielen. Wie sollen wir das nur machen, mit

so einem Gummiball auf Pfoten???

Aber es kommt immer anders, als man denkt...

und ich fahre alleine, ohne Fine, ins Tierheim zurück.

Die behandelnde Tierärztin von Finchen hat sich in die Kleine verliebt (das

wundert uns gar nicht)!, und so hat Fine jetzt ein Plätzchen

in der Wohnung, mit Menschen, die sie gern haben und ihr

ein gutes, liebevolles Zuhause geben und auch mit ganzem

Wissen und Herzen für Fine dasein werden.

Fine wird mit in die Arbeit gehen dürfen und sich das Zuhause

mit einem Kater teilen. Wir hoffen, es klappt alles, für beide Seiten,

für Menschen und Tiere, und wünschen Finchen für ihr

neues Leben alles Glück der Erde.

Dem behandelnden Team der Tierklinik Leipzig, den Ärzten und Assistenzärzten, den Pflegern, die sich liebevoll um die ihnen

anvertrauten Tiere kümmern,  von uns ein herzliches Dankeschön

für ihre tägliche, und sicher nicht immer leichte, Arbeit.

 

Wir freuen uns, daß Finchen bald wieder bei uns toben wird! Um 12.30 Uhr haben wir von der Tierklinik Leipzig die Mitteilung erhalten, daß Fine die Operation gut überstanden hat und auch schon aus der Narkose aufgewacht ist. Nun wird sie die Nacht auf der Intensivstation verbringen, Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht bekommen und steht unter tierärztlicher Überwachung. Wir freuen uns, daß die kleine Kämpferin nun bald in ein neues Zuhause vermittelt werden kann.

Fine nach ihrer ersten Untersuchung in der Tierklinik Leipzig. Zur Entspannung und zum Ausschlafen wird das Sofa gern genommen. Aber die Ruhe täuscht - schon nach einer halben Stunde war Fine wieder einsatzbereit und flott unterwegs für neue Schandtaten!

Fine wild unterwegs! Wir haben den Ausschaltknopf noch nicht gefunden! Aufgrund ihrer Medikamente geht es der Kleinen momentan so richtig hundegut! Hier beim Toben im Auslauf, von früh bis abends auf Tempo 100, und dann freut man sich richtig auf das leckere Abendessen!

Fine mit der dicken Tilla beim Spielen. Die beiden Mädels genießen die wenigen Sonnenstrahlen im Januar und können vom gegenseitigen Belauern, Bejagen und Beute wegschnappen nicht genug bekommen. Nach dem anstrengenden Tag teilen sich die beiden dann auch friedlich ihr Bett und schlafen eng aneinandergekuschelt ein. 

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